Glücksbringer

Fotogramm Elffüßer
Elffüßer SUP Glücksbringer

Vor einigen Jahren bin ich mit meiner Frau und meinem Sohn nach Frankreich an den Atlantik auf Surfurlaub gefahren.

Mein Sohn ging mit seinem professionellen Surfbrett Wellenreiten, während ich mit meinem Bodyboard ein bisschen an der Küste umher dümpelte. Damit war ich auch so lange zufrieden, bis ich deutlich ältere Leute als mich auf Stand up paddel boards stehen sah. Sofort war mir klar, dass ich das ausprobieren musste und lieh mir selbst eines aus. Sofort war dem Paddeln verfallen und beschloss auf dem nach Hause weg, mir auf Ebay einen „11 Füßer zu schießen“. Meine Familie machte sich noch die gesamte Fahrt über die Vorstellung lustig, dass ich auf irgendwelche Gliederfüßer schießen wolle.

An meinem Geburtstag ein Jahr darauf, bekam ich dann von meinem Sohn ein Perlentier. Ich wunderte mich noch, dass mein 16-jähriger wieder anfing zu basteln, bis er sagte, dass ich die Beine zählen sollte. 11! Sofort war mir klar, um was es sich handelte. Sie hatten mir mein eigenes „11 Füßer“ SUP gekauft!

Seitdem machen meine Frau und ich mehrere Male im Jahr Ausflüge, manche auch mehrtägig und genießen die Natur.

Hier finden Sie das Projekt noch einmal mit den Mitgliedern des Bregenz Handball in voller Ausführung!

Auf Wunsch kann die gesamte Arbeit, welche 70 Seiten zählt gekauft werden. Entweder in Groß- oder Kleinformat. 

Hier Bestellung aufgeben: fotografie@johannahartl.at

Mein Vater liebte das Lesen. Er las immer und viel. So bestand für ihn nicht ein Hauch an Zweifel, dass ich lesen nicht auch lieben musste, wenn nötig musste ich eben lernen es zu lieben.

 

Seitdem ich ein Kind war, bekam ich von meinem Vater regelmäßig Bücher, die ich dann lesen musste. Das waren aber nicht irgendwelche Bücher, sondern nichts geringeres als klassische Lektüre – schlichtweg der Alptraum eines jeden Kindes und Jugendlichen.

So bekamen wir unsere kleine Routine. Wenn ich ein Buch fertiggelesen hatte, saßen wir uns zusammen hin, er erklärte mir, was ich nicht verstanden hatte und dann diskutierten wir darüber.

Das erste Buch, das mir tatsächlich gefiel hieß „die Straße der Ölsardinen“. Seit ich dieses Buch gelesen habe, liebe ich das Lesen und die unendliche Freiheit die es mit sich bringt.

Auch, als ich schon am andere Ende Österreichs gewohnt habe, haben wir immer, wenn wir telefoniert haben über Bücher geredet und kein Gespräch endete ohne „Was liest denn du gerade?“.